Habits
Ungesunde, ungewollte, wiederholende,  nicht kontrollierbare Angewohnheiten

 

In der myofunktionellen Therapie spielt die Beobachtung der Klienten eine essentielle Rolle. Auf diskrete Weise erfassen wir, was bei unseren kleinen und grossen Klienten um und im Mund alles passiert. Was wir nicht physisch erfassen können, wird durch sensible Fragen erforscht.

Lutschen - Beissen - Saugen - Fingernägelkauen - Daumenlutschen - Schnuller - Mundatmung

Bei unerwünschten Verhaltensmuster (wie zum Beispiel das Lutschen) sind blockierte Energien zu beobachten. Ein Kind entwickelt ein solches Muster ausserhalb seiner normalen Entwicklung aus einer Situation der Unbehagens und erzeugt für sich somit ein Gefühl des Wohlbefindens. Dieses Verhaltensmuster wiederum erzeugt Stress im Umfeld. Damit wird das vermeintliche Wohlbefinden unterschwellig zu einem Unwohlbefinden.

Es ist die Aufgabe der Fachpersonen, herauszufinden ob es noch andere Ursachen gibt, für die antrainierten Gewohnheiten. Auch wird thematisiert, was das Kind damit kompensieren möchte. Damit das Verhaltensmuster im Anschluss Schritt für Schritt losgelassen werden kann.

Vor allem im Zusammenhang mit einer Zahnfehlstellung und derer Behandlung ist die Korrektur der oben erwähnten Verhalten einer der wichtigsten Punkte. Wenn nicht der Wichtigste überhaupt!

Alle erwähnten Habits stehen primär oder sekundär als Ursache von Zahnfehlstellungen. 

Verschiedene Möglichkeiten, derartige Energieblockaden aufzulösen werden thematisiert und in Betracht gezogen.

Die myofunktionelle Therapie als ganzheitliches Konzept beleuchtet immer den Mensch als Ganzes!!!



Gewohnheiten kann man nicht zum Fenster hinauswerfen! Man muss sie behutsam die Treppe hinunterlocken  - Stufe für Stufe -