MORBUS SUDECK - chronisches Schmerzsyndrom

- und mein Umgang damit

Eine Diagnose die Träume verblassen lässt, die Perspektiven begräbt und einen psychisch und physisch ans Limit bringt.

Die Rede ist von Morbus Sudeck, heute als CRPS (Complexes, regionales Schmerzsyndrom) bekannt.

Wen die Krankheit trifft, der geht durch diverse Höhen und Tiefen; vielfach begannen eine emotionale Berg- und Talfahrt, bewusst oder unbewusst, schon viel früher. Die Selbstheilungskräfte waren somit beeinträchtigt.

Die Schmerzen sind unerträglich, die Suche nach der Diagnose ermüdend, die Aussichten entmutigend und der emotionale Leidensdruck gross.

Morbus Sudeck ist die Folge einer Gewebsverletzung, entstanden durch einen Unfall oder einen operativen Eingriff. Manchmal genügt ein einfacher Aufprall an etwas. Mehrere Wochen nach dem Trauma treten plötzlich starke Schmerzen auf oder der Heilungsprozess von Schmerzen verläuft nicht adäquat. 

Im Jahr 2003 bin ich nach einer Arthroskopie am linken Knie das erste Mal mit CRPS diagnostiziert worden. Es gab einiges zu tun. Als Grundlage für diese Krankheit erschien mir ein gutes interdisziplinäres Netz an Fachleuten aufzubauen. Was mir durch viel ermutigende Unterstützung gelang.

Nach langer Therapie und viel verbrauchter Kraft konnte ich 2005 meinen ersten Sudeck zum Tiefschlaf bringen.

2009 erwachte der Sudeck nach einem Eingriff an der rechten grossen Zehe aus seinem Tiefschlaf. Durch meine Erfahrung und meine fein geschulten Sensoren suchte ich bei den ersten Vermutungen den Arzt meines Vertrauens auf und innerhalb von drei Monaten waren die Symptome weg.

2020 erlitt ich einen Fahrradunfall. In Mitleidenschaft gezogen war erneut das linke Knie. Nach fünf Monaten wurden die Schmerzen diffuser, nahmen nicht ab und zeigten in Richtung eines Sudecks.

Für diese Erkrankung, die eine starke psychische und physische Belastung sein kann, gibt es bis heute keine Selbsthilfegruppen oder ähnliche Anlaufstellen. Daraus ist die Idee dieses Coaching Programms entstanden.

Wo gibt es ein erhöhtes Risiko für chronische Schmerzen?

Bei Patienten, die bereits in der Kindheit schwere psychische Traumata erlebt haben, oft in Kombination mit physischer Gewalt. Diese Patienten nennt man auch Pain-Prone-Patienten.

Oder die Action-Prone-Patienten; bei denen es sich um Menschen handelt, die meist sehr hohe Leistungsansprüche an sich selbst haben und dazu neigen, sich zu verausgaben. Oder wenn diese verletzungsbedingt gehindert sind, ihre Leistungsfähigkeit auszuleben. Sie versuchen den Verletzungsschmerz zu bekämpfen, auf die Zähne zu beissen um weiterhin die volle Leistung zu erbringen.

Im Gruppencoaching geht es darum:

  • Darüber zu sprechen

  • Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen

  • Das Gemeinschaftsgefühl zu stärken

  • Zu realisieren dass man nicht allein ist

  • Sich gegenseitig zu motivieren und Mut zu machen

Im Einzelcoaching geht es darum:

  • Den Zugang zu den eigenen Gefühlen wieder zu öffnen

  • Möglichkeiten für Wohlfühlinseln zu gestalten

  • Neue Ressourcen zu entdecken

  • Den Zugang zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten zu benennen

  • Die persönliche Lebenssituation zu betrachten

  • Mögliche Blockaden zu erkennen und zu lösen

  • Neue Ziele definieren

Der erste Schritt in die richtige Richtung kann Berge versetzen!

Beide Coaching biete ich wie folgt an:

. persönliche Sitzung in meiner Praxis in Inwil, Ennetmoos oder Rupperswil

. digitale Medien (1. Sitzung wenn möglich immer persönlich)