Bewegung macht Kinder klug
"Damit das Kind Freude am Lernen bekommt"

 


Vieles wird einfacher, wenn man es tut

Wer kennt sie nicht; diese Kinder, die trotz nachgewiesener Begabung keine guten Leistungen in der Schule zeigen? Kinder, die über Tische und Bänke gehen, einfach nicht stillsitzen und sich nicht konzentrieren können? Kinder, die während den Hausaufgaben eher auf dem Tisch liegen, oder sich während den Arbeiten lieber auf ihre Füsse setzen? Kinder die mit ihrer Arbeit nicht zu einem Ende zu kommen scheinen? Kinder die "überschiessend" reagieren oder ohne ersichtlichen Grund ein ängstliches Verhalten zeigen? Die Liste an Auffälligkeiten auf verschiedenen Ebenen lässt sich beliebig fortsetzen - siehe unten.

Mein Ratgeber führt Sie zu den frühklindlichen Reflexen. Vielleicht die Antwort auf Ihre Fragen und Ihre Ohnmacht gepaart mit der Entmutigung Ihres Kindes.

Bereits in der dritten Schwangerschaftswoche beginnt sich das kindliche Gehirn zu entwickeln. Dazu benötigt es wiederholende Bewegungen.

Die Reflexmotorik entwickelt sich ab der 6. - 7. Schwangerschaftswoche und wirkt über die Geburt hinaus Im 3. Lebensjahr ist diese im Wesentlichen integriert und übersteuert.

Am Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats sind Gehirn und Rückenmark fast vollständig angelegt. Bei der Geburt gibt es viele Nervenzellen (Strassen), aber noch wenige Verbindungen (Autobahnen). 

Die Reflexe während der Schwangerschaft und nach der Geburt sind wichtig für die Entwicklung des Kindes auf allen Ebenen.

 

Jedem Entwicklungsschritt ist ein bestimmter Reflex zugeschrieben. Und dennoch entwickeln sie sich während der Zeit bis zum 3. Lebensjahr parallel oder überschneidend.

Es ist eine Kette von Aktionen und Reaktionen, die zusammenhängen wie das Tensegritymodell.

Funktioniert das eine nicht, hat es Auswirkungen auf das gesamte System.

Persistieren (halten an) diese frühkindlichen Reflexe und bleiben zum Teil oder ganz aktiv, können wir das in verschiedenen Bereichen der Entwicklung und der Persönlichkeit erkennen. oder es gibt eine merkbare Therapieresistenz.

 

  • Einschränkung physiologischer Bewegungsmuster

  • Schluckprobleme

  • Sprachprobleme

  • Kontaktprobleme

  • Haltungsprobleme

  • Lernschwierigkeiten

  • Leseschwierigkeiten

  • Rechenschwierigkeiten

  • Sehprobleme / Schielen

  • Hörschwierigkeiten

  • Lichtempfindlichkeit

  • Entspannungsprobleme

  • Konzentrationsprobleme

  • Berührungsempfindlichkeit

  • Braucht klare Strukturen

  • Gleichgewichtsprobleme

  • Zehenspitzengang

  • Senkfuss

  • Migräne

  • Angstzustände

  • Schreckhaft

  • Aggressionen

  • Depressionen

  • Essstörungen

  • Bewegungsdrang

  • Mangelnde Bewergung

  • Probleme, ruhig zu sitzen

  • Kieferprobleme und Tinnitus

  • Anhaltendes Bettnässen

  • Mangelndes Selbstvertrauen

  • Mangelnde Impulskontrolle

  • Verminderte Stresstoleranz

  • Verminderte Kritiktoleranz

  • Schwierigkeiten im Turnunterricht

  • Schwierigkeiten in der Feinmotorik

  • Schwierigkeiten in der Koordination

  • Probleme Regulation Aktiv und Passiv

  • Probleme mit der Impulskontrolle

  • Muskeltonus zu schwach oder zu stark

  • Geräusch- und Geruchsempfindlich

  • Schwierigkeiten Augenkontakt aufzunehmen

  • Intensiv in die Augen des Andern starren

  • Schwierigkeiten zu fokussieren oder priorisieren

  • Schwierigkeiten, Zusammenhänge zu sehen/verstehen

  • Schwierigkeiten sich sozial zu integrieren /anzupassen 

  • Tiefensensibilität

  • Wortfindungsprobleme

  • Hyper- / Hypomobile Gelenke

  • Knochenbruchgefahr

  • Greifschwierigkeiten

  • Geschmacksempfindlichkeit

  • allgemeiner Schiefstand uvm.

Da sich diese Reflexe parallel und überschneidend entwickeln, ist es nicht zwingend wichtig, zu wissen, welcher Reflex noch aktiv ist.


Nein, diese Auffälligkeiten sind keine Frage der Intelligenz, vielmehr stehen sie im Zusammenhang mit dem persistieren der frühkindlichen Impulse

Bevor das Gehirn losdenken kann, muss die Autobahn gebaut werden. Damit diese Strukturen im Gehirn angelegt werden können, sich verknüpfen können und die richtigen Abfolgen gelernt werden können, braucht das Gehirn Bewegungsmuster. Diese lernt das Gehirn auf Grund von Reflexbewegungen (drehen, wippen, weglassen, spiegeln, erweitern, saugen, greifen, kippen...). Diese ersten Trainingseinheiten finden bereits im Feriencamp "Mama-Bauch" statt.
Aus welchem Grund auch immer, wenn zu wenig Bewegung stattgefunden hat, während der Zeit zwischen der 6. Schwangerschaftswoche bis zum 3. Lebensjahr, sind die "Strassen" noch nicht miteinander vernetzt und daher die "Autobahnen" noch nicht angelegt oder ausgereift. Egal in welchem Bereich zeigt sich dann nicht adäquates Verhalten sondern eine reflexartige Handlung, die in den meisten Fällen nicht zur Situation oder zu einer Aufgabe passt.

Unser Nervensystem lernt durch Bewegung und durch das Tun!

In meiner Praxis unterstütze ich Sie und Ihr Kind, um die Basis für altersgerechtes Verhalten und Freude am Lernen zu schaffen. Durch die Übungen auf der Wippe verbinden sich die verschiedenen Gehirnareale zu Autobahnen. Dabei sind die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen, die dadurch entstehen, von grösster Bedeutung. Auf diese Weise kann eine Nachreifung des zentralen Nervensystems stattfinden und wir schaffen die Grundlage für Lernen und Verhalten, für Leichtigkeit und Freude.


Da alle Reflexe miteinander in Interaktion stehen, arbeite ich in meiner Praxis beim Trainieren immer auf dem gesamten System Mensch. Was dank den Übungen auf der Wippe einfach zu handeln ist.
Mit den Übungen auf der Wippe wird das persistierende reflexartige Verhalten durch gezieltes Training vollständig integriert. Neue Strukturen im Gehirn werden während des Trainings angelegt und miteinander vernetzt. Durch viele Wiederholungen und wachsendem Selbstvertrauen lernt der Klient auf seine neuen Strukturen und Erfahrungen zuzugreifen. Es festigt sich ein neues Verhaltensmuster. Das reflexartige Verhalten ist nicht mehr relevant und wird gehemmt. 

Ablauf der Therapie:

1. Erstgespräch mit Wippentest

2. Die Therapie dauert ca. 1 Jahr, wobei einmal im Monat ein Termin in meiner Praxis notwendig ist

3. Instruieren der neuen Übungen

4. Zwischen den Treffen sind zuhause TÄGLICH spezielle Übungen durchzuführen, die den Kindern in den meisten Fällen Spass machen

Das Üben zuhause ist massgeblich für den Erfolg des Trainings notwendig. Die Unterstützung der Eltern ist unabdingbar!
 

 

Die scheinbar lange Dauer relativiert sich mit den Feststellungen des Hirnforschers Manfred Spitzer:


Eine optimale Leistung eines erlernten Handgriffs ist erst nach 1-2 Millionen Wiederholungen oder nach mindestens 10'000 Stunden Übung erreicht.

Rufen Sie noch heute an und sichern Sie sich einen Termin, bevor Ihr Kind müde ist vor lauter Therapien und Entmutigungen.

Bei mir in der Praxis mache ich die Erfahrung, dass Einschränkungen der physiologischen Muskelbewegungen der Zunge vielfach im Zusammenhang mit persistierenden frühkindlichen Reflexen stehen. Was sich in der Sprachentwicklung, beim Sprechen und der korrekten Artikulation von Buchstaben, beim Essen und Schlucken bemerkbar macht. Und somit zu einer Therapieresistenz  von Logopädie, Korrektur von Zahnfehlstellungen, der myofunktionellen Therapie usw. führt.

 

Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Kind auf dem Weg zu mehr Leichtigkeit und Freude, vorbei an Logopädie, Psychomotorik, Psychologie und (wenn möglich) medikamentösen Behandlungen.

 

Und nur so nebenbei:

Solche Reflexverhalten können auch beim Erwachsenen wieder aufkommen und sich in irgendeiner Form bemerkbar machen. Insbesondere nach einem Trauma oder Unfall! Also sollten Sie eines oder mehrere der oben erwähnten Symptomen über einen längeren Zeitraum therapieresistent bemerken unterstütze ich Sie gerne auf dem Weg zu Ihrer Gesundheit!