PROMEAS
Der Weg zur Achtsamkeit

Promeas ist ein zweistufen Programm. Der Name bedeutet Programm für Meditation und Asanas.

Während der ersten Stufe lern man wieder nahe an seine eigenen Gefühle zu kommen. Man schenkt dem Atem die Wichtigkeit, welche er für unser Leben und Überleben hat und verbindet sich dadurch mit dem Innersten Punkt seines Seins.

Wenn diese Achtsamkeit sich wieder verinnerlicht hat, folgt die zweite Stufe. Dabei handelt es sich um weiche Körperübungen (Asanas), die selbst für leicht körperlich eingeschränkte Personen ausführbar sind. Auch während diesem Bewegungsfluss ist man stets im Kontakt mit dem Atem und dadurch mit seinem Innersten.

 

Verschiedenste Gefühle, ausgelöst durch unterschiedliche Ereignisse, können sich in unserem Körper irgendwo manifestieren, wenn man ihnen keine oder zu wenig Beachtung schenkt. Solche manifestierten Gefühle hindern den optimalen Energiefluss und es kann zu etlichen undefinierbaren körperlichen Symptomen kommen.

 

Man kann sich solche Energieansammlungen wie einen Gedankenknäuel vorstellen, der unseren optimalen Energiefluss blockiert. Durch regelmässiges Üben, sich den Gefühlen wieder zu nähern, kann man in dieses Durcheinander wieder Ordnung schaffen und die Energie zum Fluss aktivieren.

 

Um eine stabile und erfolgreiche Meditationspraxis und die damit einhergehenden Veränderungen seiner Gefühle und derer Achtsamkeit oder Wahrnehmung erreichen zu können braucht es:

 

  • Die Entschlossenheit, etwas Gutes für sich zu tun

  • Disziplin und Motivation wie ein Hochleistungssportler

  • Das Bewusstsein, dass man es nicht gerne tun muss, sondern einfach tun muss

Die 7 Säulen einer erfolgreichen Meditation

 

 

  1. Nichts urteilen (weder Menschen, Ereignisse, Dinge, Gegebenheiten…) Die Rolle erkennen und als neutraler Beobachter annehmen und wieder loslassen

  2. Geduldig bleiben, auch wenn man nicht nach dem ersten Mal eine positive Veränderung spürt. Die Ungeduld annehmen im Augenblick und wieder loslassen

  3. Bewahre immer den Geist eines Anfängers, so kannst du ohne Erwartungen auf die Meditation eingehen und die Reise immer wieder neu erfahren. Bleib immer wieder in der Rolle des Anfängers und frei von Erwartungen und Projektionen aus vergangenen Meditationen. Auch wenn man einen Fluss zum zweiten Mal durchquert; man durchquert ihn immer wieder das erste Mal und immer in einem anderen Körper (der Fluss verändert sich und der Körper verändert sich immer wieder)

  4. Vertrau dir selbst, den eigenen Gefühlen, bleib bei dir, sich Selbstsein bedeutet Freiheit und fördert auch den Umgang mit Mitmenschen

  5. Zwanglos; geh zwanglos und ohne aktive Zielarbeit oder Zielvorstellung (z.B. Den Schmerz dadurch loswerden) an die Meditation. Geniesse das aktive Nichtstun, sich selbst zu sein und im Sein zu bleiben. Benenne trotzdem 3 Ziele und notiere diese aber versuche keinerlei Anstrengungen an diesem Ziel während der Meditationen. Richte die ganze Aufmerksamkeit auf das Sein

  6. Akzeptanz: akzeptiere die Gegenwart, so wie sie ist. Nimm jede Situation an so wie sie ist. Konzentriere dich auf die Gegenwart und das Sein im jetzt während jeder Meditation

  7. Loslassen; durch zulassen. Wenn dich Gedanken aus der Vergangenheit einholen, lass sie auch während der Meditation zu, kämpfe nicht dagegen an. Du wirst sehen, dass kein Gedanke ewig bleibt. Lass ihn weiterziehen, lass ihn los. Wenn du ihn nicht einfach loslassen kannst, konzentriere dich einen Moment auf das Festhalten. Der Blick auf die eigene Fixierung zeigt auf, was in uns passiert und richtet die Achtsamkeit wieder auf das Loslassen, damit die Energie fliessen kann.